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Finanzspritze für RUB-Stipendiaten

Das Deutschlandstipendium wurde 2011 als alternative Studienfinanzierung zum BAFÖG eingeführt. Begabte Studenten aller Nationalitäten werden mit 300 Euro monatlich unterstützt. Bund und private Förderer finanzieren das Projekt  je zur Hälfte. Die Auswahl der Stipendiaten liegt bei den Hochschulen. Die Brost-Stiftung unterstützt im Rahmen des Deutschlandstipendiums seit Oktober 2015 zwei Semester lang zehn Stipendiaten der RUB Bochum.

Wer wird gefördert? 

Mit dem Deutschlandstipendium sollen besonders begabte und auch besonders engagierte Studierende gefördert werden. Durch die monatliche Finanzspritze haben sie die Möglichkeit, sich fachlich intensiver und schneller weiterentwickeln zu können. Sie besuchen etwa Kongresse und werden durch Mentoren betreut. Finanziell schlechter gestellte Studierende erhalten neben BAFÖG so eine weitere Entlastung, die es ihnen ermöglicht, sich ohne Sorge um die Finanzierung auf ihr Studium konzentrieren zu können.

Die Brost-Stiftung hat den Empfängerkreis ihrer Fördermittel eingeschränkt. Sie unterstützt begabte Studierende, die jünger als 27 Jahre sind, aus einem sozial schwachen Umfeld kommen und sich im Bachalor- bzw. Masterstudiengang befinden. Und sie sind besonders engagiert, wie Stefanie Lange.

Stefanie Lange studiert „Wirtschaft und Politik Ostasiens“. Durch ein Auslandsjahr in Japan konnte sie nach bestandenem Einstufungstest sprachtechnisch im 3. Semester beginnen. Die Klausuren für die ersten beiden Semester musste sie nachholen. Ein riesiger zeitlicher Aufwand, der durch einen Nebenjob und die weite Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu stemmen war. „Dank des Stipendiums“, freut sich Stefanie Lange, „konnte ich auf den Nebenjob verzichten und mich zeitlich anders organisieren.“ Und sie fand Zeit, sich als ehrenamtliche Redakteurin mit Wissen über Japan zu betätigen. „Das ist eine gute Verbindung zum Studium“, bekräftigt die RUB-Studentin.

 

 

 

 

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