Gala läutet Literaturfestival ein

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Gala läutet Literaturfestival ein

Iris Berben Max Mutzke Christoph Maria Herbst (c)KandalowskiGieseler
Den Auftakt zur lit.Ruhr, die vom 4. bis 8. Oktober erstmalig im Ruhrgebiet stattfand, machten Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Kirsten Fuchs, Wladimir Kaminer, Bettina Böttinger und Max Mutzke in der Essener Philharmonie. „Bis dass der Tod uns scheidet!“ – das Thema fand sich in einschlägiger Literatur und Musik wieder. Die Presse sprach von einem glanzvollen Abend. Der Alfred-Krupp-Saal der Philharmonie war fast ausverkauft. Die Prominenz machte neugierig auf mehr.

5 Tage – 9 Spielorte – 82 Veranstaltungen

Große Namen gaben sich an den folgenden Tagen die Klinke in die Hand. Ob im Dortmunder Orchesterzentrum, Fußballmuseum, im Duisburger Grammatikoff oder Essener Zollverein, in der Villa Hügel oder Messe Essen oder auch in Bochum: Das Literaturfestival erfreute sich sehr guten Zuspruchs. Internationale und nationale Stars der Literaturszene waren Gast des gemeinnützigen Vereins Lit. e.V. Gefördert wurde das Projekt u.a. von der Brost-Stiftung, deren Ziel, Gemeinschaft im Ruhrgebiet zu fördern durch die interkulturelle Veranstaltung bedient wurde. Thematisch war das Programm auf die Eigenheiten der Region abgestimmt.
Das Ruhrgebiet im Fokus

Dem großen Anteil polnischer Zuwanderer in Deutschland und dem Ruhrgebiet widmete sich ein Abend mit polnischer Literatur der Gegenwart in der Villa Hügel.

Filmemacherin Undine Siepker machte sich auf die Suche nach Menschen und ihren Geschichten im Ruhrgebiet und stieß auf völlig unterschiedliche Bewohner der Metropole Ruhr, die sie in einem Dokumentarfilm porträtiert.

Für „Über unter Tage“ erkundeten fünf Wochen lang Studierende des Literaturinstituts Leipzig das Ruhrgebiet. Sie richteten ihren Blick auf die Spuren des Bergbaus, waren unter Tage, in stillgelegten Industrieanlagen und wohnten in einem alten Bergmannhäuschen. Ihre Eindrücke hielten sie fest und präsentierten sie während der lit.RUHR.

Gila Lustiger, die erste Stadtschreiberin Ruhr, deren Residenz für ein Jahr durch die Brost-Stiftung gefördert wird, stellte sich den Fragen von WAZ-Kulturchef Jens Dirksen, während Peter Lohmeyer aus einem der Romane der Bestsellerautorin las.

Auch die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen hatte mit lit.kid.RUHR und 39 Veranstaltungen für diese Altersgruppe eine große Plattform.
Fotos: Kandalowski/Gieseler

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