Hochkarätige neue Mitglieder im Kuratorium der Brost-Stiftung
18. März 2020
Unterstützung in der Corona-Krise
3. April 2020

Jetzt bewerben! Verein vergibt Stipendien für Reportagen

Förderung für umfangreiche Projekte von Journalistinnen und Journalisten. Bewerbungsfrist bis Mitte April

Das Stipendium des von der Brost-Stiftung geförderten Vereins für Recherche und Reportage e.V. geht in die zweite Runde. Bis zu 20 Journalistinnen und Journalisten können sich für das 2019 gestartete Programm und eine Förderung für ihre Recherche- und Reportagevorhaben bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. April 2020.
Vor allem an Nachwuchsjournalistinnen und Journalisten sollen durch das Stipendium des Vereins für Recherche und Reportage unterstützt werden. Durch die Förderung sollen sie ermutigt werden, sich zeitintensiven Recherche- oder Reportagevorhaben zu widmen, für die vielen Redaktionen heutzutage die Zeit oder ausreichende finanziellen Mittel fehlen. Durch das Ermöglichen solcher Projekte will das Programm einen Beitrag zur Förderung und Stärkung eines unabhängigen, fundierten und aufklärerischen Journalismus leisten.
recherche+reportage Logo
Wer kann sich bewerben?
Das Stipendium richtet sich an Personen, die sich derzeit in einer journalistischen Ausbildung befinden oder diese bereits abgeschlossen haben oder über professionelle praktische Erfahrungen im Journalismus verfügen.
Sie dürfen das 35. Lebensjahr zum Bewerbungsstichtag nicht überschritten haben.
Auch Bewerbungen von Teams sind möglich.

Welche Themen und Formate werden gefördert?
Das Vorhaben soll einem Thema aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Kultur gewidmet sein. Ruhrgebietsspezifische oder -relevante Fragestellungen werden besonders begrüßt.
Der Verein legt einen besonderen Fokus auf investigative Recherchen, die naturgemäß besonders arbeitsaufwändig und damit zeitintensiv sind.
Wünschenswert wäre, dass das Vorhaben im Sinne des „konstruktiven Journalismus“ einen Akzent auf die lösungsorientierte Aufbereitung des vorgeschlagenen Themas legt.
Förderwürdig sind grundsätzlich alle journalistischen Darstellungsformen – von der Textform über Bewegtbild und Podcast bis hin zum multimedialen Web-Projekt.

Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?
1. Ein vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular. Unter diesem Link direkt herunterladen: Bewerbungsformular
2. Ein aussagekräftiges Kurz-Exposé zum Vorhaben einschließlich eines Zeitplanes (insgesamt ca. 1-3 Seiten), aus dem der Umfang des Vorhabens ersichtlich wird.
3. Ein Kurzlebenslauf, der die wichtigsten beruflichen Stationen und Veröffentlichungen benennt.
4. Zwei- bis drei Arbeitsproben (ggf. als Link).
5. Ggf. ein Kostenplan, der darlegt, welche besonderen Sach- und Reisekosten im Rahmen der Recherchen anfallen.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail an kontakt@recherche-reportage.de.

Welche Leistungen umfasst das Stipendium?
Die Stipendien werden in der Regel für sechs Monate vergeben und mit maximal 1.500 EUR brutto pro Monat dotiert.
In begründeten Fällen kann die Förderung auch bis zu zwölf Monate erfolgen; auch Kurzstipendien für weniger als sechs Monate sind möglich.
Bei Recherchen, für deren Umsetzung besonders hohe Reise- und Sachkosten anfallen, können gesonderte Mittel bereitgestellt werden.

Wer vergibt die Stipendien?
Die Stipendiaten werden von einem unabhängigen Kuratorium bestehend aus derzeit 19 erfahrenen Journalistinnen und Journalisten ausgewählt. Das Kuratorium entscheidet auch über die Förderdauer und die Höhe des Stipendiums.

Kontakt:
Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Vergaberichtlinien. Alle Rückfragen zum Recherchestipendien-Programm nimmt die Geschäftsstelle des Vereins für Recherche und Reportage e.V. gerne per E-Mail an kontakt@recherche-reportage.de entgegen. Foto © Sargis Zubov / iStock

Es können keine Kommentare abgegeben werden.