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Flüchtlinge lernen, ihre Deutschkenntnisse weiterzugeben

Das größte Manko vieler Flüchtlinge ist die Unkenntnis der deutschen Sprache. Dabei muss es für den Anfang oft gar nicht der intensive Sprachkurs sein. Es genügt ein Basiswissen, das ihnen die Selbstsicherheit vermittelt, sich im Alltag auf Deutsch verständlich zu machen. So schnell wie möglich sollten so viel Menschen wie möglich erreicht werden. „Train the Trainer“ ist ein Projekt, das seinen Teilnehmern am Ende eines intensiven Kurztrainings die Kompetenz vermittelt, ihr Wissen weiterzugeben.

 Die Brost-Stiftung unterstützte im Februar das Projekt „Train the Trainer“ der Bürgerschaft Kupferdreh e.V. in Essen. Die Bürgerschaft betreibt aktive Flüchtlingsarbeit.

 Wie ein Schneeball…

 Im Rahmen eines Pilotkurses unterrichtete ein Ausbildungsteam aus Liechtenstein 14 Flüchtlinge. Der Teilnehmerkreis wurde vom Zentralrat der Muslime, derTrain_the_trainer Evangelischen Kirche Rheinland, der Evangelischen Kirche Westfalen und vom Bistum Essen bestückt. Die Zentralstelle für Kommunale Integration NRW, die Maltester Deutschland ,  die Initiative Joblinge wie auch European Home Care (Träger von Asylbewerberunterkünften) entsandten ebenfalls Teilnehmer.

Unter Anwendung der Methode „Neues Lernen“ wurde das Handwerkszeug vermittelt, selbst als Trainer weiteren Flüchtlingen beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen. Wie beim Schneeballsystem erhofft sich die Initiative eine Welle der Hilfestellung, den zahlreichen Flüchtlingen nicht nur in Deutschland Starthilfe zu geben und ihnen die Sicherheit zu vermitteln, sich im täglichen Umfeld zurechtzufinden und Sprachbarrieren zu überwinden.

 

 

 

 

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