Wie gelingt Integration im Schmelztiegel Ruhrgebiet?

brostgross
Ausbau: Das Museum Quadrat in Bottrop soll größer werden
24. Januar 2017
Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hält die Begrüßungsrede, Schauspieler und Synchronsprecher Sebastian Urbanski liest aus dem Brief von Ernst Putzki, die Nichte von Anna Lehnkering, Sigrid Falkenstein, hält eine Rede, der Neffe von Benjamin Traub, Dr. Hartmut Traub, hält eine Rede, die Musiker Moritz Ernst, Klavier, und Felix Klieser, Horn, spielen von Norbert von Hannenheim, "Todeserfahrung".
Übersicht, Plenum, Adler, Bundesadler.

Ordnungsnummer: 3850039
Ereignis: Gedenkstunde
Gebäude / Gebäudeteil : Reichstagsgebäude, Plenarsaal
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Experten-Diskussion zum Thema „Wahlkampf in Zeiten der Medienverdrossenheit“
22. Mai 2017

Wie gelingt Integration im Schmelztiegel Ruhrgebiet?

17052017 Podium Schmelztiegel Ruhrgebiet 139
In den Essener Ruhrturm lud die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) in Kooperation mit der Brost-Stiftung am 17. Mai 2017 Diskutanten verschiedener Couleur ein:

- Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen
- Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin und Publizistin)
- Mehrdad Mostofizadeh (MdL und Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/DIE Grünen im Landtag NRW)
- und Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und Moderator des Initiativkreises Ruhr, einem Zusammenschluss von rund 70 Unternehmen im Ruhrgebiet.

Die Moderation übernahm Andreas Tyrock, Chefredakteur der WAZ.

Professor Bodo Hombach, Präsident der Akademie und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung begrüßte Podium und Gäste:

„Das Ruhrgebiet als Schmelztiegel. Die Metapher ist hilfreich, aber unscharf. Sie bedarf des Zweifels, zumindest genauerer Zuwendung. In allen Zeiten waren Menschen unterwegs: vor allem auf der Suche nach Sicherheit und einer auskömmlichen Bleibe für sich und ihre Lieben. Fruchtbares Land, ein ergiebiger Fluss oder die Entdeckung von Bodenschätzen lockten sie aus der alten Heimat in eine neue. Dort trafen sie auf andere. Oft wurde es eng. Es gab Sprachbarrieren, unterschiedliche Traditionen und Lebensentwürfe. Es waren Abenteurer und raue Gesellen darunter. Man musste sich irgendwie zusammenraufen. Zugezogene fühlten sich entwurzelt und fremd. Einheimische konnten nicht weitermachen wie zuvor. …“

Thomas Kufen schilderte eindringlich die Herausforderungen, denen sich beispielswiese Essen seit Jahrzehnten stellen muss. Einzelne Parameter wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion vertieft.

Die BAPP fasst die Ergebnisse so zusammen – pdf.

Die Begrüßungsrede von Prof. Bodo Hombach finden Sie hier in Gänze.
Mehr Informationen zum Förderprojekt gibt es hier.

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