Vorträge und mehr innerhalb der Ausstellung „Heimat im Wandel“

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Vorträge und mehr innerhalb der Ausstellung „Heimat im Wandel“

Blick Ausstellung Bilder Stadtteile
Am 16. September 2017 wurde die Ausstellung „Wege zur Metropole Ruhr – Heimat im Wandel“ eröffnet. Seitdem hat es im KUBUS / Haus Weitmar in Bochum bereits zahlreiche Sonderveranstaltungen gegeben.

Die Ausstellung

Den Mittelpunkt der Ausstellung stellen hunderte, im Abstand von rund vierzig Jahren aufgenommene Fotopaare dar, die den Besuchern verdeutlichen, wie sich die Heimat und gleichzeitig die Soziologie der Metropole Ruhr gewandelt hat.

Die Grundlage zur Entstehung dieser Ausstellung bilden Fotos von 600 repräsentativen Standorten im Ruhrgebiet, die 1972 per Zufallsprinzip ausgewählt wurden. An diesen Standorten wurde je ein Foto durch einen Studenten der Fachhochschule Dortmund erstellt. Ein Teil dieser Fotos wurde im Jahr 1972 im Folkwang Museum im Rahmen der Ausstellung „Szene Rhein-Ruhr`72“ gezeigt.

Zwischen 2012 und 2016 wurden diese Standorte erneut besucht und fotografiert. Diese Fotopaare, die z.B. Gebäude, öffentliche Plätze und Felder zeigen, werden in der Ausstellung zusätzlich durch Luftbilder ergänzt, wodurch dem Betrachter der Wandel im noch größeren Kontext veranschaulicht wird.

Die Vortragsreihe - öffentlich

Im Rahmen der Beobachtungen zum Strukturwandel ergeben sich aus verschiedensten Bereichen Ansätze zur Beleuchtung und Diskussion, die sich nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft des Reviers beschäftigen:

17. November – 18 Uhr
Studierende der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität München diskutieren die Zukunft des Ruhrgebiets und stellen Zukunftsentwürfe vor – Projektpräsentation mit Professorin Dr. Diana Böhm, Constanze Nehring, Dr. Joachim Scharioth und Prof. Dr. Udo Weilacher

19. November – 11 Uhr
Prof. Dr. Susanne Frank, Lehrstuhl Stadt- und Regionalsoziologie, TU Dortmund: „Ein bisschen Gentrifizierung täte dem Ruhrgebiet ganz gut!“ – Diskussionen um Aufwertung und Verdrängung.

23. November – 18 Uhr
„Das Ruhrgebiet und seine Geschichten“ – Ein heiter-historischer Rückblick von Rainer Bonhorst alias Dr. Antonia Cervinski-Querenburg – anschließend Führung durch die Ausstellung.

24. November – 18 Uhr
Günter Fuderholz: Miterfinder der Soziologie in Bildern 1972/Heute, Fotograf der Fotos von heute: „Was zeigen die Fotos des Wandels, was deuten sie nur an, was verheimlichen sie?“

26. November – 11 Uhr
Professorin Elisabeth Neudörfl, Professur für Dokumentarfotografie, Folkwang Universität der Künste, Essen: Bildnerische und repräsentative Fotografie in der Soziologie in Bildern

1.Dezember – 18 Uhr
Theresa Offenbeck und Helena Golz, Filmemacherinnen aus Süddeutschland: Filmen im Ruhrgebiet mit den drei Filmen zur Ausstellung: Bergbausiedlungen, Universitäten und Kunstspaziergang – anschließend gemeinsamer Gang durch die Ausstellung.

2. Dezember – 11 Uhr
Dr. Joachim Scharioth: Einkaufsstraßen und Stadtzentren – der Wandel in Bildern und Gedanken zu Vergangenheit und Zukunft – ein Gang durch die Ausstellung

3. Dezember – 11 Uhr – Finissage
Inge und Dr. Sara Meyer-Dietrich: Ruhrgebiets-Literatinnen führen durch die Ausstellung. Die beiden Autorinnen lesen passend zu den Bildern in der Ausstellung kurze Texte und nehmen die Gäste mit auf eine kleine Reise quer durch das Ruhrgebiet und quer durch die Zeit. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, eigene Ruhrgebietsgeschichten in Worte zu fassen. (Was verbinden Sie mit den Bildern und den Orten? Und was wünschen Sie sich für die Zukunft des Ruhrgebiets?) Um 15 Uhr finden Führungen durch die Ausstellung statt mit den Initiatoren und Machern.

Öffnungszeiten und Eintritt

Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 12-18 Uhr, Schulführungen auch außerhalb der Öffnungszeiten Eintritt 3 €, Schüler 1 € - Kinder bis 10 Jahre kostenlos

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